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KOSS - so arbeiten wir

Kompetenzorientierung im stationären Setting

 

Indikation - Für wen ist KOSS?

Der direkte Leistungsempfänger

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Kinder und Jugendliche mit einer familiären und/oder schulischen Problematik, für die im ambulanten Rahmen nicht genügend Klarheit über die geeignete und notwendige Hilfe gefunden werden konnte: Leistungsprobleme, psychische Auffälligkeiten, Verweigerung, Aggressivität, Selbstwert- und Beziehungsstörungen, Überforderung der Eltern und/oder der Lehrpersonen.

 

 
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Kinder und Jugendliche aus anderen Institutionen, bei denen Zweifel besteht, ob das aktuelle Angebot geeignet und/oder notwendig ist (Diagnostik-Time-out)

 

 
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Kinder und Jugendliche nach einem Klinik-Aufenthalt

 

In folgenden Situationen ist das Angebot KOSS nicht geeignet:
- bei akuter Suizidalität resp. bei extensivem Suchtmittellmissbrauch.
- für Kinder und Jugendliche mit erheblichen psychischen Störungen (Ess-Störungen, Depressionen etc.)

 

 

Der indirekte Leistungsempfänger

rot Eltern, die mit den Entwicklungsanforderungen ihres Kindes überfordert sind und denen mit ambulanter Hilfe nicht geholfen werden kann.
 

 

Die drei Phasen bei KOSS:

1. Phase | Sozialpädagogische Diagnostik

Das stationäre Diagnoseprogramm stützt sich auf die Methodik der Kompetenzorientierung und soll so kurz und intensiv wie möglich gestaltet werden.
Das Programm ist tage- und wochenweise strukturiert, die einzelnen Arbeitsschritte sind geregelt.
Bei der Strukturierung und Dokumentierung steht eine Reihe von standardisierten KOSS-Dokumenten zur Verfügung.

Die Kommunikation zwischen den Fachpersonen, die mit der sozialpädagogischen Diagnostik eines Kindes/Jugendlichen beauftragt sind, ist zeitlich und inhaltlich geplant und strukturiert: Wer (Sozial- und Heilpädagogen, Lehrpersonen, Arbeitsagogen, Psychiater, Ärzte, Therapeuten) macht was, wo und mit welchen Instrumenten und Verfahren.

Der Samstag und/oder der Sonntag werden in der Gruppe oder in der Herkunftsfamilie verbracht. Der Aufenthalt in der Familie ist professionell vorstrukturiert und teilweise von Fachpersonen begleitet.

 

Vor dem Eintritt in die Institution werden die Eltern zur aktiven Teilnahme verpflichtet. Sie nehmen an Gesprächen und Interaktionsbeobachtungen teil. Diese Termine werden zu Beginn des Aufenthalts geplant. Zudem willigen sie zu Besuchen in der Familie sowie zu Abklärungen in der Lebenswelt ein.

 

Dauer

In der Regel dauert das Diagnoseprogramm 4-5 Wochen. Spätestens nach 6 Wochen ist die Anschlusslösung formuliert und das weitere Vorgehen (Interventionen) geplant.

 

2. Phase | Intervention

Jede Entscheidung und Intervention wird auf die umfassenden Ergebnisse aus der Diagnostik-Phase abgestützt, es wird sorgfältig erwogen, inwiefern und mit welchem Entwicklungsfokus die Platzierung eines Kindes/Jugendlichen gerechtfertigt erscheint. Gleichzeitig sind der Einbezug und die Begleitung der Eltern während des Aufenthalts ihres Kindes zwingend.

 

In der zweiten Phase werden konkrete Handlungsziele definiert und verfolgt. Für die Entwicklungsförderung wird eine Vielzahl von Methoden bewusst und gezielt eingesetzt (Beobachtungen. Gesprächstechniken, Feedback im Alltag, Spiele, Gruppen- und Einzelsettings).

 

Die SKSO bietet stationäre Interventionen im Böglihuus in Derendingen, im Huus am Schärme in Hägendorf und in zwei WGs des Begleiteten Wohnens (Wangen b. Olten und Grenchen).

 

3. Phase | Austrittsphase

Dem Austritt aus dem stationären Setting wird am Ende der Interventionsphase eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Neue Aufgaben stehen an, welche verunsichern und Angst bereiten können. Kinder, Jugendliche und allenfalls Eltern brauchen in dieser Phase nochmals intensive Begleitung.

 

Die Austrittsphase ist auf unterschiedliche Szenarien ausgerichtet:

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Geht zurück nach Hause

rot Geht in eine andere Einrichtung/ Pflegefamilie
rot Bezieht eine eigene Wohnung

In engem Kontakt mit der zuweisenden Behörde wird der Austritt geplant, nötige Anschlussmassnahmen werden eingeleitet.

 

 

Nachbetreuung

Die Intensität und Dauer des Nachbetreuungsangebotes wird individuell auf die Bedürfnisse der Familie / des Kindes / des Jugendlichen zugeschnitten.

 

 

 

 
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