Gartenwerkzeug
    Home Geschäftsführung   Impressum Spenden
   

 

KOFA - so arbeiten wir

Seit über 20 Jahren gibt es in der Schweiz sozialpädagogische Familienarbeit (SPFA). Kompetenzorientierte Familienarbeit im ambulanten Setting (KOFA) ist eine Variante davon. Worin sich KOFA und SPFA unterscheiden, können Sie hier nachlesen.

 

Die wichtigsten Merkmale von KOFA:

rot Definierte, zeitlich begrenzte Angebote sowie die darauf abgestimmten Instrumente.
 
rot Zu im Voraus festgelegten Zeitpunkten erhält die zuweisende Behörde einen Zwischenbericht sowie einen Schlussbericht. Bei wichtigen Ereignissen wird die zuweisende Behörde beigezogen.
 

 

In der ambulanten Arbeit kennt die Methodik zurzeit
drei klar beschriebene Leistungen:

KOFA soziaopädagogische Diagnostik – 4 Wochen

Mit dem Leistungspaket "sozialpädagogische Diagnostik" werden die Lebensbedingungen und die Entwicklungschancen von Kindern in ihren Familien auf verschiedenen Ebenen abgeklärt. Nach erfolgter Abklärung kann KOFA-6-Wochen oder KOFA-6-Monate als mögliche Intervention anschliessen.

Die sozialpädagogische Diagnostik ist gedacht für Familien, in denen die Sicherheit und das Kindeswohl für Kinder und Jugendliche beurteilt werden sollen. Die sozialpädagogische Diagnostik ist indiziert, wenn über die Problemlage und die Lebensbedingungen mit Gesprächen nicht genügend sichere Informationen gewonnen werden können (z.B. bei Gewalt, psychischen Problemen der Eltern, Suchtproblemen, bei leichter geistiger Behinderung der Eltern, Verhaltensauffälligkeiten der Kinder, Erziehungsfähigkeit der Eltern). Wenn weitere Kinder in der Familie leben, beziehen wir diese in die Abklärung mit ein.

Alle Leistungen zielen ab auf Aktivierung und Kompetenzerweiterung, d.h., die Fähigkeiten zur Bewältigung der Alltagsaufgaben werden verbessert und die Schutzfaktoren für die Entwicklung werden systematisch genutzt.

Im Gegensatz zu anderen Formen der sozialpädagogischen Familienhilfe ist KOFA zeitlich befristet.

 

Präsenz in der Familie

Die Familienarbeiterin verbringt während der 4 Wochen insgesamt 40 Stunden in der Familie. Sie sammelt Informationen über die Lebensbedingungen, den familiären Alltag, die Eltern-Kind-Interaktionen, die Erziehungsfähigkeit der Eltern, den Entwicklungsstand und die Entwicklungschancen der Kinder sowie über das Netzwerk der Familie.

Die Familienarbeiterin ist rund um die Uhr erreichbar. Es werden bei Bedarf Abend- und Wochenendeinsätze geleistet. Die Familienarbeiterin ist bei einem ihrer Einsätze mindestens 10 Stunden lang ununterbrochen in der Familie.

 

 

KOFA - 6 Wochen

Während dem 6-wöchigen Intensivprogramm werden die Kompetenzprofile sowie die Schutz- und Risikofaktoren in den Familien erfasst. Durch die lernintensive Präsenz vor Ort wird die Fähigkeit der Familienmitglieder verbessert, Aufgaben des Alltags selber zu bewältigen. Dieses Programm ist gedacht für Familien in einer kritischen Situation, aus der sie aus eigener Kraft nicht hinausfinden.

Krisensituationen können aus verschiedenen Gründen entstehen: Gewalt, Sucht, psychische Erkrankung, Problemverhalten eines Kindes, Überforderung der Eltern, Vernachlässigung, Trennung/Scheidung. Zudem ist KOFA-6-Wochen auch angezeigt bei drohender Fremdplatzierung, resp. bei Rückplatzierung eines Kindes nach einem stationären Aufenthalt.

 

Präsenz in der Familie

Die Familienarbeiterin verbringt während 6 Wochen insgesamt 80 Stunden in der Familie. Die genauen Zeiten werden zwischen der Familienarbeiterin und der Familie vereinbart. Die Dauer eines Besuchs ist unterschiedlich, in der Regel drei bis vier Stunden.

 

Jeder KOFA 6-Wochen-Einsatz ist in drei Phasen unterteilt:

 

rot

Während der Informationsphase geht es vorwiegend darum, sich mit dem Familiensystem vertraut zu machen und die notwendigen Informationen zu sammeln. Zudem werden die Ziele für den Arbeitsplan formuliert.

 
rot In der Veränderungsphase wird gemeinsam mit den Familienmitgliedern an den Zielen und den ausformulierten Arbeitspunkten gearbeitet.
 
rot

Während der Abschlussphase wird die Häufigkeit der Besuche stetig gesenkt. Waren die Interventionen erfolgreich, kann die Unterstützung nach der regulären Veränderungsphase abgeschlossen werden. Was nicht heisst, dass alle Probleme in der Familie gelöst sind. Vielmehr geht es darum, dass die Familienmitglieder nun in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen.

 

 

 

KOFA  - 6 Monate

Dieses Programm ist gedacht für Familien in einer belastenden Situation, aus der sie aus eigener Kraft nicht hinausfinden.

Die Gründe für die Belastung können die gleichen sein wie bei KOFA-6-Wochen, mit dem Unterschied, dass die Familie über ausreichende Ressourcen, bzw. /Fähigkeiten verfügt, um die Anregungen der Familienarbeiterin und die Veränderungsschritte selber, und ohne Präsenz der Familienarbeiterin, umzusetzen.

Das Kindswohl ist nicht akut gefährdet, aber eine gelingende Entwicklung der Kinder ist aus folgenden Gründen nicht gewährleistet: Sucht und psychische Erkrankung eines Elternteils, Problemverhalten eines oder mehrerer Kinder, Trennung/Scheidung, Gewalterfahrung in der Familie (nicht akut), Überforderung der Eltern.

Das Programm erfasst die Schutz- und Risikofaktoren in der Familie und verbessert durch die regelmässige Präsenz vor Ort und mit „Hausaufgaben“ für die Zeit zwischen zwei Besuchen die Fähigkeiten der Familienmitglieder, die Aufgaben des Alltags selber zu bewältigen.

 

Präsenz in der Familie

Die Familienarbeiterin verbringt während den 6 Monaten insgesamt 80 Stunden in drei Phasen in der Familie. Die genauen Zeiten werden zwischen der Familienarbeiterin und der Familie vereinbart. Die Dauer eines Besuchs ist unterschiedlich, in der Regel drei bis vier Stunden.

 

Jeder KOFA-6-Monate-Einsatz ist in drei Phasen unterteilt:

 

rot Während der Informationsphase geht es vorwiegend darum, sich mit dem Familiensystem vertraut zu machen und die notwendigen Informationen zu sammeln. Zudem werden die Ziele für den Arbeitsplan formuliert.
 
rot In der Veränderungsphase wird gemeinsam mit den Familienmitgliedern an den Zielen und den ausformulierten Arbeitspunkten gearbeitet.
 
rot

Während der Abschlussphase wird die Häufigkeit der Besuche stetig gesenkt. Waren die Interventionen erfolgreich, kann die Unterstützung nach der regulären Veränderungsphase abgeschlossen werden. Was nicht heisst, dass alle Probleme in der Familie gelöst sind. Vielmehr geht es darum, dass die Familienmitglieder nun in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen.

 

 
 

 

 
    ZEWO    
    © Copyright SKSO